veralteter Begriff für einen älteren Junggesellen (wird heute mit "Single" übersetzt). [mehr…]
Hahnenkamm
Ausdruck mit verschieder Bedeutung, mit Kämmchen zusammengesteckte Haare [mehr…]
Halskrause
Halskrausen wurden von Angehörigen des weltlichen und kirchlichen Adels im Europa des Spätmittelalters getragen. Sie waren weiß, quer gefaltet und teilweise ausladend. [mehr…]
Hampelmann
Kinderspielzeug aus Sperrholz, Pappe oä; von hampeln → zappeln abgeleitet, auch moderne Hiebwaffe. [mehr…]
Hamsterfahrt
Nach dem Zweiten Weltkrieg fuhren viele Menschen mit der Eisenbahn von den Städten weg hinaus aufs Land und versuchten, bei den Bauern Sachwerte in Lebensmittel umzutauschen. [mehr…]
auch Spülstein, Handsteen, ist der Ausguss in der Küche für scmutziges Wasser, meist mit hoch angebrachtem Wasserhahn (Wasserkran), sodass der Feudeleimer zum Füllen darunter gestellt werden konnte. In Mietshäusern hatte früher jede Küche so ein emailliertes, gusseisernes Becken. Ursprünglich war der Handstein – daher der Name – aus Sandstein gefertigt und mit Kacheln belegt, oder mit Marmor eingefasst.
Hartung
Der heutige Januar, hieß früher auch Hartung, Jänner, Eismond, Schneemonat, Wolfsmond, Schneemond. Es ist fast unbekannt, dass unsere heute gebräuchlichen Monatsnamen geschichtlich noch recht jung sind. Bis zur Renaissance waren Monatsnamen gebräuchlich, welche sich auf die Ernteperioden und auf Naturereignisse bezogen.
Harzer Roller
ist der Name der im Harz gezüchteten Kanarienvögel, die besonders schön singen konnten. [mehr…]
Hasenbrot
umgangssprachlich eine belegte Klappstulle, das auf der Arbeit oder auf Reisen nicht gegessen und wieder mit nach Hause gebracht wurde. [mehr…]
Hasenfuß
[mhd. hasenvuoz; die Fähigkeit des Hasen, sehr schnell zu entfliehen, wird als Furchtsamkeit interpretiert.
übername für einen schnellfüßigen bzw. für einen zaghaften, furchtsamen Menschen. [mehr…]
Hasenpfeffer
ein Ragout aus Hasenklein, Stücken vom Hasen wie Läufen, Brust- und Hals, Herz und Leber. [mehr…]
Haudegen
bezeichnet einen mutigen, stürmischen, verwegenen Menschen, der sich tapfer durchs Leben schlägt. [mehr…]
Hausierer
als Hausierer werden umherziehende Händler bezeichnet, welche ihren Hausierhandel meisst an der Haustür durchführen →Haustürgeschäft. [mehr…]
Heidschnucke
ist die Bezeichnung für eine höchst genügsame Schafrasse. Sie kommen hauptsächlich in den nordwestdeutschen Heidelandschaften vor. [mehr…]
Heiermann
5-Markstück (auch vulgär, Ochsenauge genannt). Der Ursprung des Ausdruck wird auch von Heuer → Seemannslohn abgeleitet. [mehr…]
Heißgetränk
Getränke, die erwärmt bis stark erhitzt getrunken werden. [mehr…]
Heißmangel
veralteter Ausdruck für Bügelmaschine; Gerät zum Bügeln großer Wäschestücke [mehr…]
Heller
Ein Heller, auch Haller genannt, ist eine frühere deutsche Kupfermünze vom Wert eines halben Pfennigs. [mehr…]
Helling
Bauplatz, auf dem ein Schiff gebaut und von dem es dann zu Wasser gelassen wird. Stützen, die ein Boot oder Schiff, das auf dem Trockenen liegt, halten, werden ebenfalls als Helling bezeichnet [mehr…]
Heuert
Der heutige Juli, hieß früher auch Heuert, Heumonat, Heumond, Kräutermond. Es ist fast unbekannt, dass unsere heute gebräuchlichen Monatsnamen geschichtlich noch recht jung sind. Bis zur Renaissance waren Monatsnamen gebräuchlich, welche sich auf die Ernteperioden und auf Naturereignisse bezogen.
Hindenburglicht
Das Hindenburglicht, benannt nach dem Oberkommandierenden des deutschen Heeres Paul von Hindenburg, wurde in den Schützengräben des Ersten Weltkrieges, dann aber auch im Zweiten Weltkrieg im Luftschutzkeller oder bei Stromsperre oder Verdunkelung als Notbeleuchtung eingesetzt. Es handelt sich dabei um eine flache Schale von ca. 5-8 cm Durchmesser mit einem 1-1,5 cm breiten Rand (die Form ähnelt dem Deckel eines Schraubglases) aus Pappe. Die Pappe war mit Fett getränkt, dadurch wasserabweisend und einigermaßen formstabil. Diese flache Schale war gefüllt mit einem wachsähnlichen Fett (Talg). Ein kurzer, breiter Docht in der Mitte wurde angezündet und brachte für einige Stunden Licht.
Hochpaterre
Ein Hochparterre liegt einige Treppenstufen (etwa ein halbes Geschoss) über dem Umgebungsterrain, was besonders bei einer Hanglage des Hauses von entscheidender Bedeutung sein kann. Häuser mit Hochparterre haben gelegentlich eine repräsentative Eingangstreppe.
Hochwasserhosen
Umgangssprache, scherzhaft für zu kurze Hosen, "Er/Sie trägt eine Hochwasserhose"
Holzvergaser
Ein Holzvergaser (auch: Holzkohlevergaser, Holzgaserzeuger oder Holzgasgenerator) ist ein Gerät, das es ermöglicht, Kraftfahrzeuge direkt mit Holz zu betreiben. [mehr…]
Honigkuchenpferd
Ein Honigkuchenpferd ist ein Gebäck aus Honigkuchen in der Form eines Pferdes.[mehr…]
Hornung
Der heutige Februar, hieß früher auch Hornung, Taumond, Schmelzmond, Narrenmond, Sturmmond. Es ist fast unbekannt, dass unsere heute gebräuchlichen Monatsnamen geschichtlich noch recht jung sind. Bis zur Renaissance waren Monatsnamen gebräuchlich, welche sich auf die Ernteperioden und auf Naturereignisse bezogen.
Hund
Eine Gleissperre, in Österreich Sperrschuh genannt, ist eine mechanische Schutzvorrichtung in Eisenbahngleisen. Sie verhindert das Befahren des Gleises mit Schienenfahrzeugen über die mit der Gleissperre gesicherte Stelle hinaus. Mit Gleissperren sichert man in Deutschland Nebengleise eines Bahnhofs, die in Hauptgleise münden, und unter bestimmten Voraussetzungen auch die von der freien Strecke abzweigenden Gleise von Anschlussstellen. In der Sprache der Eisenbahner wird eine Gleissperre auch „Hund“ oder „Hexe“ genannt.
Hunt
Ein Hunt bezeichnet in der Bergmannssprache einen kleinen offenen, kastenförmigen Förderwagen. Heise-Herbst, „Bergbaukunde“, zweiter Band, Springer-Verlag 1910, Seite 269: „In verschiedenen Bergbaugebieten werden die Förderwagen als »Hunde« bezeichnet. Man hat dies Wort aus dem Slowakischen herleiten zu müssen geglaubt (hyntow), und daher die Schreibweise »Hunt« vorgeschlagen. Jedoch finden sich im Bergbau und Maschinenwesen vielfach Tiernamen als Bezeichnungen, wie z. B. »Bär« für »Gegengewicht«, »Katze« oder »Laufkatze« für kleine Wagen mit Flaschenzug, »Teckel« für die kleinen Holzwagen in Westfalen; es erscheint daher nicht notwendig, zu einer solchen Erklärung zu greifen.“
Hulda
auch mit dem Synonym Holle ( Frau Holle) eine mythologische Gestalt des norddeutschen und (seltener) skandinavischen Raumes ähnlich der Perchta. [mehr…]
Hupfdohle
(salopp): Revuetänzerin, oder auch herablassend für aufgedonnerte Frau im Tanzlokal. [mehr…]
Hutschachtel
einklappbares Aufbewahrungsbehältnis für große Hüte. [mehr…]
Häkelnadel
Bei der Häkelnadel ist die Spitze zu einem Haken geformt, mit dem der Faden durch die Masche zurückgeholt werden kann. [mehr…]
Hängeboden
an der Decke eines Raums aufgehängte Bretterkonstruktion als Zwischendecke, auch Trockenraum für Wäsche unter dem Dachstuhl.
Hörrohr
Mechanische Hörhilfe früherer Jahre in Form eines Trichters, Prinzip wie Grammophon-Trichter zur Schallverstärkung [mehr…]
Hühnerklein
Schlund, Innereien und sonstige Schlachtabfälle wurden als Fleischeinlage in der Hühnersuppe gekocht. [mehr…]